Univ.- Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Albert Albers

Geburtsdatum: 20. April 1957
Geburtsort: Papenburg / Ems

Bildungs- und Berufsweg

09/1983                      Diplomhauptprüfung Maschinenbau an der Universität Hannover; mit Auszeichnung bestanden
11/1987                      Promotionsprüfung zum Doktor-Ingenieur der Fakultät für Maschinenwesen der Universität Hannover; mit Auszeichnung bestanden (summa cum laude);
                                    Doktorvater:  Prof. Dr.-Ing. E.-G. Paland
10/1986 - 12/1988      Oberingenieur am Institut für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Sicherheitstechnik der Universität Hannover
04/1987 - 12/1988      Mitglied des akademischen Rates
01/1989 - 12/1995      LuK GmbH & Co. OHG, Bühl, einem führenden Hersteller von Kupplungssystemen, Torsionsschwingungsdämpfern und Getriebesystemen für die Automobilindustrie
                                    Ausgeschieden 1995 als Leiter der Entwicklung von Kupplungssystemen und Torsionsschwingungsdämpfern sowie stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung
Seit 01/1996                Ordinarius für Maschinenkonstruktionslehre und Produktentwicklung sowie Leiter des IPEK – Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
1998 - 2004                 Stellvertretender Leiter des Institutes für Keramik im Maschinenbau der Universität Karlsruhe

Gremien & weitere berufliche Aktivitäten

2000              Ehrendoktorwürde der technischen Universität Baku, Aserbaidschan
Seit 2005        Mitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
                     Mitglied im Kuratorium der FH Offenburg
2006 - 2014    Beirat der Freudenberg New Technology KG
Seit 2006        Mitglied in der American Society of Mechanical Engineers (ASME)
Seit 2007        Gastprofessor am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) der Tongji-Universität in Shanghai
Seit 2008        Gastprofessor an der Shanghai Jiao Tong University (SJTU)
Seit 2008        Präsident des Allgemeinen Fakultätentages AFT e.V.
Seit 2009        Beirat der Brand Group, Anröchte
                     Gutachter der AiF
                     Beirat der FH Kaiserslautern
                     Kurator der Hochschule Offenburg
2011 - 2017    Gründungsmitglied und Vorstand der WiGeP – Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktentwicklung
2012 - 2015    Sprecher und Fachkollegiat des DFG-Fachkollegiums 402 „Mechanik und Konstruktiver Maschinenbau“
Seit 2015        Mitglied des Advisory Boards der Design Society
Seit 2015        Geschäftsführer der KCT – KIT Campus Transfer GmbH
2016              Auszeichnung durch die Schaeffler FAG Stiftung mit dem Honorary Award 2016 für exzellente Leistungen und Kompetenzen in Wissenschaft, Forschung und Lehre auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet
Seit 2017        Stellvertretender Sprecher der Themennetzwerke acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Seit 2017        Mitglied im Beirat der Müthing GmbH
Seit 2018        Mitglied im Beirat der Leichtbau BW GmbH: Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg
Seit 2018        Mitglied im Beirat von twopillars
Seit 2019        Mitglied der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM)
 

Kurzportrait

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Albert Albers, Jahrgang 1957, ist seit 1996 Ordinarius und heute Sprecher der Institutsleitung des IPEK – Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er promovierte 1987 bei Prof. Paland am Institut für Maschinenelemente, Konstruktionstechnik und Sicherheitstechnik der Universität Hannover. Vor seinem Ruf nach Karlsruhe war Prof. Albers tätig bei der LuK GmbH & Co. OHG, zuletzt als Entwicklungsleiter sowie stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktentwicklung WiGeP und Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Seit 2008 ist er Präsident des Allgemeinen Fakultätentages (AFT e. V.). Von 2012 bis 2015 war Prof. Albers Sprecher und Fachkollegiat des DFG-Fachkollegiums 402 „Mechanik und Konstruktiver Maschinenbau“. Darüber hinaus engagiert er sich im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und ist in Beiräten mehrerer Unternehmen tätig. Im Jahre 2016 wurde ihm und dem IPEK-Team der Honorary Award der Schaeffler FAG Stiftung für exzellente Leistungen und Kompetenzen in Wissenschaft, Forschung und Lehre auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet verliehen.

Forscherprofil

Prof. Albers‘ grundlegendes Forschung-Konzept ist das parallele Forschen an Methoden und Prozessen der Produktgenerationsentwicklung kombiniert mit der Forschung zur Synthese und Validierung neuer technischer Systeme unter spezieller Berücksichtigung der Rolle des Menschen im Mittelpunkt. Erst diese Verknüpfung der Forschung an Systemen, Methoden und Prozessen ermöglicht es, die erforschten neuen Entwicklungs-Methoden und -Prozesse direkt in Systemforschungsprojekten zu validieren und ihren Mehrwert für die Praxis abzusichern.

Prof. Albers erforscht mit seinem Team Methoden zur Analyse zukünftiger Marktbedürfnisse und den Innovationsprozess neuer Produktgenerationen in den Forschungsfeldern • Antriebssysteme • Tribologische Systeme • Entwicklungs- und Innovationsmanagement • Kupplungen und Bremsen im Antriebssystem • Validierung und NVH technischer Systeme • Leichtbau • Kompetenzorientierte Lehre. Dieses Forschungsportfolio wird durch drei gemeinsame, zentrale, auf der Systemtheorie basierende Rahmenwerke umspannt: Dem iPeM – integriertes Produktentstehungsmodell, dem IPEK-X-in-the-Loop-Ansatz zur Validierung mechatronischer Systeme und der PGE-Produktgenerationsentwicklung.

Prof. Albers‘ Leitlinie, hohe wissenschaftliche Qualität und Relevanz für die Anwendung der Forschungsergebnisse in der Industrie zu vereinen, führte zu einer Vielzahl erfolgreicher Projekte und Publikationen. Dieser Erfolg umfasst über 1.000 Beiträge in Zeitschriften, Büchern, Konferenzbänden seit 1996 mit einem h-Index (Google) von 26. Hinsichtlich dieser Metrik zählt Prof. Albers zu den besten 5 % der Wissenschaftler auf dem Gebiet der Produktentwicklung in Deutschland. Diese Leistung geht zurück auf drei Sonderforschungsbereiche der DFG, über 25 erfolgreiche DFG-Einzelanträge sowie eine Vielzahl an Forschungsprojekten der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung in Kooperation mit der Industrie sowie bisher 111 betreute Promotionen und weitere 40 laufende Verfahren.